Etappe 30: Levico Terme – Pieve Tesino

Daten:

Dolomiten im Sonne-Wolken-Wechselspiel.

Dolomiten im Sonne-Wolken-Wechselspiel.

Dauer: 09:52 – 16:58
Länge: 30 km
tatsächliche Länge: 32,31 km
reine Fahrzeit: 2h 42m 53s
Durchschnittsgeschwindigkeit: 11,90 km/h
Profil: Berg
Wetter: Sonne mit ein mal weniger, mal mehr Wolken.

Eindrücke:

Wir fahren zu Beginn auf einer weiteren Radautobahn: Dem Brentaradweg. Es läuft gut, denn wir sind wieder fit. In Borgo Valsugana wechseln wir dann nicht nur die Brentaseite, sondern auch das Streckenprofil. Ab jetzt geht es wieder raus aus dem Flusstal und rein ins Gebirge. Es geht steil hinauf, ein Dorf nach dem anderen wird erreicht.

Kurz bevor wir Pause machen wollen kommt ein sehr steiles Stück auf einem engen und sehr schottrigen Weg. Es hilft alles nichts, hier müssen wir zu zweit die Räder hochschieben. Als wir in Samone auf über 600 m ü. NN Rast machen brennt die Sonne auch schon relativ stark. Nichtsdestotrotz sind wir gut gelaunt, wir wussten ja, dass es wieder steil wird. Auch nach der Pause geht es weiter bergauf, diesmal allerdings auf einer schwach befahrenen Landstraße. Als wir in Bieno ankommen bin ich schon echt fertig und brauche etwas Kühles zum Trinken. Zum Glück gibt es nicht nur eine Sprite, sondern auch gleich WiFi dazu! Dies nutzen wir nach den drei internetfreien Tagen sofort aus.

Castel in Borgo Valsugana

Castel in Borgo Valsugana

Als wir wieder aufs Fahrrad steigen ist es schon vier Uhr nachmittags. Nicht so problematisch, sind ja nur noch 12 km. Dann gucke ich noch schnell nach, wo unsere Unterkunft liegt – Ach, die liegt gar nicht in Castello Tesino? Ach, die liegt 400 Meter höher am Berg? Gut das wir nicht gebucht haben! Wir beschließen uns auf dem Weg etwas zu suchen. Dann stehen wir vor einer Entscheidung: relativ befahrene Landstraße oder den ausgeschilderten Weg, der uns noch auf Forstwege führen wird? Wir nehmen den beschriebenen Weg, ist ja gutes Wetter! Straße – Forstweg – Grasweg – enger Pfad – Oh, da gibt es keine Brücke über den Fluss (Eine Brücke gibt es nur für die Landstraße 500 Meter höher). Also weiter dem Abenteuerweg folgen und über die Steine balancieren und das Fahrrad im 20 cm hohen Wasser immer weiter Schieben! Dann ist es ein ganz schmaler Weg, erst zu schlottrig, dann zu abschüssig und schließlich zu steil um zu fahren. Als wir oben ankommen wollen wir die Straße weiterfahren. Relativ schnell sehen wir eine ganz neues B&B auf dem Pass. Da wir oben sind, es schon fünf Uhr ist und wir morgen es morgen so wie so nicht so weit ist, beschließen wir hier zu bleiben.

Radzustand: unverändert.

Schmerzen:

Borgo Valsugana

Borgo Valsugana

Alles kommt irgendwie mit. Im Gegensatz zu vorgestern war heute auch entspannt. Es war kräftezehrend, aber nicht übertrieben.

Begegnungen:

Heute waren wir relativ auf uns gestellt. Auf dem Brentaradweg sind noch viele Fahrradfahrer unterwegs. Ansonsten sieht man nur Einheimische, die nicht weit fahren und einen warnen: Steil!

Italienisch:

Mit “sempre dritto”, “sinistra” und “destra” (immer geradaus, links, rechts) kommen wir nun schon weiter bei den Wegbeschreibungen.

Ausblick:

Morgen geht es einen Berg weiter mindestens bis Lamon. Dabei ist Forstweg eingezeichnet! Nach heute wissen wir, dass wir da ein bisschen Zeit und Nerven mitbringen müssen!

Winfried auf dem schmalen Weg

Winfried auf dem schmalen Weg

Selfie bei der Überquerung des Flusses

Selfie bei der Überquerung des Flusses

 

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